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Die Aktion
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Die Aktion war eine von Franz Pfemfert von 1911 bis 1932 herausgegebene literarische und politische Zeitschrift, die dem Expressionismus zum Durchbruch verhalf und fĂźr eine undogmatische linke Politik stand. Anfangs erschien Die Aktion wĂśchentlich, ab 1919 vierzehntäglich, ab 1926 nur noch unregelmäĂig.
Contents
⢠Vorgeschichte
⢠Erscheinungsbild
⢠Fortfßhrung
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Vorgeschichte
Pfemfert hatte ab 1904 fĂźr einige Zeit (unter anderem gemeinsam mit Herwarth Walden, dem späteren Herausgeber der Zeitschrift Der Sturm) an der von Senna Hoy herausgegebenen anarchistischen Zeitschrift Kampf mitgearbeitet, durch die er mit zahlreichen modernen Autoren, KĂźnstlern und Intellektuellen, die in Opposition zum wilhelminischen Kaiserreich standen in Kontakt kam. Danach arbeitete er fĂźr Das Blaubuch und schlieĂlich fĂźr den Demokrat, dessen Mitherausgeber er 1910 wurde. In dieser radikaldemokratischen Zeitschrift, die er gemeinsam mit dem Freidenker und Sozialdemokrat Georg Zepler (1859â1925) herausgab, verĂśffentlichte er Texte zahlreicher Autoren, die kurz danach auch Die Aktion prägen sollten. Anfang 1911 kam es zum Bruch mit Zepler, als dieser eigenmächtig einen Beitrag von Kurt Hiller aus dem Blatt entfernen lieĂ. Nun stand fĂźr Pfemfert fest: Er brauchte sein eigenes Heft.
Geschichte der Zeitschrift
1911â1914: Expressionismus und Internationalismus
Schon am 20. Februar 1911 erschien die erste Nummer der Aktion mit dem Untertitel âZeitschrift fĂźr freiheitliche Politik und Literaturâ, der 1912 in âWochenschrift fĂźr Politik, Literatur und Kunstâ abgeändert wurde. Durch den Kontakt zu Hiller und dessen Freunden im Neuen Club, die unter der Bezeichnung Neopathetisches Cabaret Leseabende mit expressionistischen KĂźnstlern organisierten, wurde Die Aktion rasch zum fĂźhrenden Organ der neuen Richtung. Da es Pfemfert gelang, viele Autoren schnell bekannt zu machen und auch Verbindungen zu Verlegern wie Ernst Rowohlt und Samuel Fischer herzustellen, hatte er, obwohl er keine Honorare bezahlte, doch immer ausreichend Beiträge von hoher Qualität. Ab 1913 erschienen mehrere Sonderhefte, die nur Lyrik enthielten, darunter eine Nummer, die er ausschlieĂlich dem Werk des im Januar 1912 jung verstorbenen Georg Heym widmete. Ab 1914 nahm der Anteil der grafischen Arbeiten zu, wobei besonders ausdrucksstarke Holzschnitte das Erscheinungsbild der Zeitschrift prägten.
In der ersten Nummer umriss Pfemfert das Ziel der Aktion wie folgt:
âDie Aktion tritt, ohne sich auf den Boden einer bestimmten politischen Partei zu stellen, fĂźr die Idee der GroĂen Deutschen Linken ein. Die Aktion will den imposanten Gedanken einer âOrganisierung der Intelligenzâ fĂśrdern und dem lange verpĂśnten Wort âKulturkampfâ [âŚ] wieder zu seinem alten Glanze verhelfen. In den Dingen der Kunst und Literatur sucht Die Aktion ein Gegengewicht zu bilden zu der traurigen Gewohnheit der pseudoliberalen Presse, neuere Regungen lediglich vom Geschäftsstandpunkt aus zu bewerten, also sie totzuschweigen.âcite-ref-1[1]
Bis 1914 versuchte Pfemfert, ßber Die Aktion politischen Einfluss auf die SPD auszußben, wobei er hoffte, links-revolutionäre und anarchistische StrÜmungen in die Partei tragen zu kÜnnen. In Leitartikeln kritisierte Pfemfert dabei die chauvinistische und oft opportunistische Haltung der Partei und forderte sie auf, sich wieder darauf zu besinnen, dass die Sache der Arbeiterbewegung eine internationale sei. Auch anderweitig setzte Pfemfert die Zeitschrift fßr Kampagnen ein, so fßr die Freilassung des Üsterreichischen Sexualpsychologen Otto Gross, den dessen Vater, der einflussreiche Kriminologe Hans Gross, hatte verhaften und in psychiatrische Zwangsbehandlung verbringen lassen.
1914â1918: KĂźnstlerische Opposition während des Krieges
Bereits 1914, noch vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, wurde die Zeitschrift erstmals beschlagnahmt. Wie so häufig im Kaiserreich ging man auch hier gegen eine politisch missliebige Zeitschrift unter dem Vorwand vor, sie habe sittlich anstĂśĂige Texte verĂśffentlicht. Mit Ausbruch des Krieges im August 1914 verschärfte sich die Situation noch, da jetzt eine schärfere Zensur galt. Pfemfert beschloss deshalb, ab sofort nur noch literarische Texte zu verĂśffentlichen, um so ein vollständiges Verbot des Heftes zu vermeiden. Erstaunlicherweise gelang dies, und das obwohl Pfemfert in Rubriken wie Ich schneide die Zeit aus hetzerische Artikel aus anderen Zeitungen geschickt montierte, und in einer Briefkastenrubrik KĂźnstler und Intellektuelle, die den Krieg unterstĂźtzten, scharf angriff. Auch literarische Publikationen setzte er geschickt im Sinne des Antimilitarismus ein, indem er beispielsweise Gedichte von der Front verĂśffentlichte, darunter Lyrik von Oskar Kanehl und Wilhelm Klemm, die das Grauen des Krieges eindringlich schilderten. Noch kĂźhner war die Herausgabe von Sondernummern, die sich ganz der Literatur eines âFeindeslandesâ widmeten. 1914 erschien eine Sondernummer von Hans Flesch-Brunningen mit einem Porträt Egon Schieles.
Die Aktion war die einzige oppositionelle Literatur- und Kunstzeitschrift während des Krieges und umging mit verdeckendem Schreiben und anderen Mitteln souverän die Zensur, so die Einschätzung von Gerald Raunig in einem Beitrag von 2004.cite-ref-2[2]
1918â1925: Wochenschrift fĂźr revolutionären Sozialismus
Nach dem Ersten Weltkrieg wandte sich Pfemfert bald enttäuscht vom Expressionismus ab. Viele Autoren waren ihm nun zu saturiert und nur noch auf Verträge mit groĂen Verlagen aus. FĂźr den Moralisten Pfemfert war dies Verrat, und nicht zu Unrecht mag er auch gespĂźrt haben, dass die einst rebellische Phase des Expressionismus endgĂźltig vorbei war. In der Aktion erschienen nun in erster Linie politische Texte. Entschieden unterstĂźtzte er den Rätekommunismus und verĂśffentlichte auch Texte von Lenin und anderen russischen Revolutionären, so z. B. Leo Trotzki, mit dem Pfemfert und seine Frau auch persĂśnlich befreundet waren.cite-ref-3[3]
Bereits Ende 1918 verĂśffentlichte die Aktion einen Aufruf des Spartakusbundes. Nach GrĂźndung der KPD machte Pfemfert sein Heft fĂźr einige Zeit zum Organ dieser Partei und gab der Aktion dazu den neuen Untertitel âWochenschrift fĂźr revolutionären Sozialismusâ. Als die KPD im Oktober 1919 ihren Kurs änderte und Syndikalisten auszuschlieĂen begann, versuchte Pfemfert in der Aktion noch fĂźr einige Zeit, die linke Opposition zu einigen. Ab 1920 jedoch unterstĂźtzte er die linkskommunistische Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands (KAPD) und ab Ende 1921 deren Abspaltung Allgemeine Arbeiter-Union â Einheitsorganisation (AAUE), deren fĂźhrendes Mitglied er war. Mitte der 1920er näherte er sich an die Freie Arbeiter-Union Deutschlands (FAUD) von Rudolf Rocker an und verĂśffentlichte auch einige Texte von ihm im Heft. Zu dieser Zeit war jedoch schon klar, dass die Revolution in Deutschland gescheitert war.
Ab 1913 hatte Pfemfert in der Aktion Ăśfter Artikel gegen den deutschen Antisemitismus verĂśffentlicht. Nach dem Krieg engagierte er sich gegen antisemitische Tendenzen in der KPD und der Komintern. 1923 dokumentierte sein Artikel Die schwarzweiszrote Pest im ehemaligen Spartakusbund antisemitische AuszĂźge einer Rede der damaligen KPD-Vorsitzenden Ruth Fischer, mit der sie vĂślkische Studenten fĂźr die KPD zu gewinnen versucht hatte: âSie rufen auf gegen das Judenkapital, meine Herren? Wer gegen das Judenkapital aufruft, meine Herren, ist schon Klassenkämpfer, auch wenn er es nicht weiĂ. Sie sind gegen das Judenkapital und wollen die BĂśrsenjobber niederkämpfen. Recht so. Tretet die Judenkapitalisten nieder, hängt sie an die Laterne, zertrampelt sie.â Ab 1925 bekämpfte Pfemfert in der Aktion die Kommunistische Partei der Sowjetunion (KPdSU) als âkonterrevolutionärâ und bezeichnete Josef Stalin als âantisemitischen Faschistenâ. Ab 1927 solidarisierten sich Pfemfert und seine aus einer jĂźdischen Familie stammende Ehefrau Alexandra Ramm-Pfemfert mit Leo Trotzki, obwohl sie dessen Niederschlagung des Kronstädter Matrosenaufstands (1921) ablehnten. Sie erklärten Stalins Verfolgung der Trotzkisten aus dessen Antisemitismus. Im Dezember 1928 druckte die Aktion Artikel der Prawda Ăźber âden wachsenden Antisemitismus unter den Jungkommunistenâ nach. 1927 und 1931 verwies sie auf eine nationalsozialistische BroschĂźre, weil diese den Machtkampf zwischen Stalin und Trotzki als âKampf RuĂlands gegen das Judentumâ darstellte. Ab 1929 Ăźbersetzte Alexandra Ramm-Pfemfert Trotzkis Schriften ins Deutsche. Auch im Briefwechsel mit Trotzki thematisierte das Ehepaar Pfemfert Ăśfter Judenfeindschaft unter Kommunisten.cite-ref-4[4]
1926â1932: Die Aktion verschwindet
Das Scheitern der Revolution und die Grabenkämpfe zwischen den linken Parteien schadeten auch der Aktion, die entsprechend an Lesern verlor. Zuvor schon hatte sie, durch ihre rein politische Ausrichtung, die nur an Kunst interessierten Leser abgeschreckt. Dazu kam die Inflation. Ab 1927 erschien das Heft nur noch unregelmäĂig etwa sechs- bis siebenmal jährlich. 1929 wurde der Untertitel in âZeitschrift fĂźr revolutionären Kommunismusâ geändert, doch da war die Aktion schon kaum mehr existent. Zuletzt wurden Texte, um Platz zu sparen, in immer kleinerer Type gesetzt; 1929 erschienen drei Ausgaben, 1930 eine, 1931 zwei und im August 1932 schlieĂlich die letzte Nummer der Aktion. Neben den genannten wirtschaftlichen und politischen GrĂźnden hat wohl auch Pfemferts sich ab Ende der 1920er Jahre verschlechternder Gesundheitszustand dazu gefĂźhrt, dass Die Aktion schlieĂlich einging.
Erscheinungsbild
Die Aktion hatte Quartformat, der Satz war zweispaltig. Anfangs war das Heft in Fraktur gesetzt, jedoch schon 1912 wurde die Antiqua eingesetzt â passend zur Modernität der Inhalte. Meist begann das Heft mit einem häufig von Pfemfert geschriebenen Leitartikel zu einem politischen Thema. Der Umfang des Heftes betrug in der Regel 14 Textseiten. Die Titelseite, auf der anfangs häufig der Leitartikel erschien, wurde später zu einem Cover umgestaltet, das oft mit expressionistischer Grafik gestaltet war und das Inhaltsverzeichnis enthielt.
Auflage und Finanzierung
Die wirtschaftliche Basis der Aktion war, trotz ihres anfänglichen groĂen Erfolgs bei der Intelligenz, stets wacklig. Zu den besten Zeiten wurden 7000 Exemplare verkauft. Der Verkaufspreis betrug anfangs 10 Pfennig, nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs erst 30, dann 40 und nach 1918 steigert er sich bis auf 80 Pfennig. Um weitere Einnahmen zu erzielen, wurde eine Luxusedition mit einer Auflage von 100 Exemplaren auf BĂźttenpapier gedruckt und fĂźr den vierfachen Preis verkauft. Dazu kamen, da Pfemfert, um unabhängig zu sein, weitgehend auf Anzeigen verzichtete, regelmäĂig Veranstaltungen wie Bälle, Lesungen und Vortragsabende. Zuwendungen Dritter lehnte er ab, so zum Beispiel von Paul Cassirer, der ihm während des Kriegs ein entsprechendes Angebot machte. Ab 1916 erschienen die Aktions-BĂźcher. Die 1917 gegrĂźndete Aktions-Buch- und Kunsthandlung, die von Pfemferts Frau Alexandra Ramm-Pfemfert geleitet wurde und die ihren Sitz in der Kaiserallee 222 (heute Bundesallee) in Berlin-Wilmersdorf hatte, sorgte fĂźr weitere Einnahmen.
Redaktion und RedaktionsbĂźro
Anfangs arbeiteten Kurt Hiller und der Anarchist Anselm Ruest an der Zeitschrift mit. Es kam jedoch schon 1912 zum Bruch mit Ruest, 1913 zum ZerwĂźrfnis mit Hiller. Von 1918 bis 1929 war der Dichter Oskar Kanehl Pfemferts wichtigster Mitarbeiter, und Alexandra Ramm-Pfemfert war regelmäĂig an der Arbeit am Heft beteiligt. Zumindest zeitweilig gab es auch eine Sekretärin, Lisa Pasedag.
Ăber ein eigentliches RedaktionsbĂźro verfĂźgte Die Aktion nie. Das Heft war ein Ein-Mann-Betrieb, die Redaktionsadresse entsprechend die Privatanschrift von Franz Pfemfert: Nassauische StraĂe 17 in Berlin-Wilmersdorf. Die Atmosphäre dort hat Franz Jung so beschrieben: âDer Mann, der in Berlin, in der Nassauischen StraĂe im Hinterhaus im 4. Stock, sozusagen bei offener TĂźr hinter seinem Schreibtisch gesessen ist, jeder konnte ohne zu klopfen oder zu läuten eintreten und zu ihm sprechen, während er mit einer kleinen Handmaschine sich seine Cigaretten stopfte. FĂźr Pfemfert war jeder, der in den Laden kam, ob er etwas zur Beurteilung brachte oder gedruckt werden wollte, ein Kunde, ein guter oder ein schlechter.â
FortfĂźhrung
Zwischen 1981 und 2013 setzte Lutz Schulenburg Die Aktion im Verlag Edition Nautilus fort. Insgesamt erschienen 220 Nummern. Das letzte Heft (September 2013) wurde von Hanna Mittelstädt herausgegeben und ist Schulenburg gewidmet, der einige Monate vorher verstarb.cite-ref-5[5]
KĂźnstler und Autoren
Bildende Kunst
⢠Gerd Arntz
⢠Rßdiger Berlit
⢠Otto Beyer
⢠AndrÊ Derain
⢠Lyonel Feininger
⢠George Grosz
⢠Katharina Heise
⢠Hermann Hubercite-ref-6[6]
⢠Alfred Kubin
⢠Franz Marc
⢠Henri Matisse
⢠Ludwig Meidner
⢠Carlo Mense
⢠Max Oppenheimer
⢠Pablo Picasso
⢠Hans Richter
⢠Christian Schad
⢠Egon Schiele
⢠Georg Schrimpf
⢠Max Schwimmer
⢠Georg Tappert
⢠FÊlix Vallotton
⢠Heinrich Vogeler
Literatur
⢠Ernst Angel
⢠Hugo Ball
⢠Gottfried Benn
⢠Ernst Blass
⢠Franz Blei
⢠Paul Boldt
⢠Georg Brandes
⢠Max Brod
⢠Theodor Däubler
⢠Hedwig Dohm
⢠Carl Einstein
⢠Heinrich Fischer
⢠Heinz Elm
⢠AndrÊ Gide
⢠Claire Goll
⢠Yvan Goll
⢠Paul Hatvani
⢠Georg Hecht
⢠Georg Heym
⢠Kurt Hiller
⢠Jakob van Hoddis
⢠Marie Holzer
⢠Angela Hubermann
⢠Hanns Johst
⢠Franz Jung
⢠Oskar Kanehl
⢠Rudolf Kapri
⢠Hermann Kasack
⢠Kurt Kersten
⢠Wilhelm Klemm
⢠Arthur Kronfeld
⢠Heinrich Mann
⢠Charles PÊguy
⢠Ernst Stadler
⢠Theodor Lessing
⢠Franz Mehring
⢠Erich Mßhsam
⢠Mynona
⢠Karl Otten
⢠Ludwig Rubiner
⢠RenÊ Schickele
⢠Paul Scheerbart
⢠Walter Serner
⢠Carl Sternheim
⢠Ernst Toller
⢠Frank Wedekind
⢠Franz Werfel
⢠Carl Zuckmayer
Politik
⢠Michael Bakunin
⢠Otto Corbach
⢠Otto Gross
⢠Pjotr Kropotkin
⢠Lenin
⢠Karl Liebknecht
⢠Rosa Luxemburg
⢠Rudolf Rocker
⢠Otto Rßhle
⢠Leo Trotzki
Literatur
⢠âDie Aktion.â Reprint der Zeitschrift 1911â1932, alle Ausgaben in 15 Bänden. Mit EinfĂźhrung und Kommentar von Paul Raabe. Kraus, Millwood, New York, 1983; Photomech. Nachdruck der ersten vier Jahrgänge bereits 1961 bei Cotta, Stuttgart. Mit EinfĂźhrung, Zeugnissen, drei Verzeichnissen (1. der Mitarbeiter und 2. der Rezensionen und behandelten Personen sowie 3. zum Verlag Die Aktion und seinen Veranstaltungen und VerĂśffentlichungen)
⢠Lothar Lang: Die Titelblätter der âAktionâ. In: Marginalien. Blätter der Pirckheimer-Gesellschaft, Berlin, Siebenundzwanzigstes Heft, November 1967, S. 8â14
⢠Die Aktion. Sprachrohr der expressionistischen Kunst. Hrsg.: Städtisches Kunstmuseum Bonn, Bonn 1984
⢠Die Aktion 1911â1918. Wochenschrift fĂźr Politik Literatur und Kunst. Herausgegeben von Franz Pfemfert. Eine Auswahl von Thomas Rietzschel. Aufbau, Berlin und Weimar 1986, sowie DuMont, KĂśln 1987, ISBN 3-7701-2137-6
⢠Aktion und Sturm. Holzschneidekunst und Dichtung der Expressionisten. Hrsg. von Elmar Mittler und Jan-Jasper Fast. Niedersächsische Staats- und Unibibliothek GÜttingen, GÜttingen 2003, ISBN 3-930457-28-8
⢠Melanie Dannhorn: Das eigene Fremde: Russland in den expressionistischen Zeitschriften âDer Sturmâ und âDie Aktionâ (1910â1932). Brill/Fink, Paderborn 2023, 426 S., ISBN 978-3-7705-6803-1.
⢠Franz Pfemfert: Ich setze diese Zeitschrift wider diese Zeit. Hrsg. von Wolfgang Haug, Darmstadt und Neuwied 1985, ISBN 3-472-61559-1
⢠Franz Pfemfert: Die Revolutions G.M.B.H. Agitation und politische Satire in der 'Aktion'. Hrsg. von Knut Hickethier, Wilhelm Heinrich Pott und Kristina Zerges. Anabas, WilĂmar und Steinbach 1973
⢠Franz Pfemfert. Zur Erinnerung an einen revolutionären Intellektuellen. In: Lutz Schulenburg (Hrsg.): Die Aktion, Heft 209 vom August 2004. Edition Nautilus, Hamburg ISSN 0516-334X
⢠Pfemfert. Erinnerungen und Abrechnungen. Texte und Briefe. Hrsg. von Lisbeth Exner und Herbert Kapfer. Belleville, Mßnchen 1999, ISBN 3-923646-35-6
⢠Ursula W. Baumeister: âDie Aktionâ 1911â1932. Publizistische Opposition und literarischer Aktivismus der Zeitschrift im restriktiven Kontext. Erlangen & Jena 1996, ISBN 3-7896-0807-6
⢠Marcel Bois: Eine transnationale Freundschaft im Zeitalter der Extreme. Leo Trotzki und die Pfemferts, in: Jahrbuch fĂźr Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, 14. Jg., 2015, H. 3, S. 98â116.
⢠Marcel Bois: Jenseits des Expressionismus. Die Aktion als Zeitschrift kommunistischer Dissidenz während der Weimarer Republik, in: Expressionismus, Nr. 5, 2017, S. 25â36.
⢠Marcel Bois: âDas andere Deutschland verkĂśrperte Pfemfert.â Die Zeitschrift Die Aktion und der Erste Weltkrieg, in: Frank Jacob und Riccardo Altieri (Hg.): Krieg und Frieden im Spiegel des Sozialismus 1914â1918, Berlin 2018, S. 190â202.
⢠Lothar Peter: Literarische Intelligenz und Klassenkampf. âDie Aktionâ 1911â1932. KĂśln 1972, ISBN 3-7609-0053-4
⢠Paul Raabe: âIch schneide die Zeit aus.â Expressionismus und Politik in Franz Pfemferts âAktionâ 1911â1918. MĂźnchen 1964
⢠Julijana Ranc: Alexandra Ramm-Pfemfert. Ein Gegenleben. Edition Nautilus, Hamburg 2004, ISBN 3-89401-446-6
⢠Petra Jenny Vock: KritikwĂźrdige Lyrik aus dem Kriege, dokumentarisch vielleicht wichtig. Die Gedichte des âAktionsâ-Lyrikers Alfred Vagts aus dem Ersten Weltkrieg. Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft XLIII, 2004, S. 231â266.
Weblinks
Wikisource: Die Aktion
â Quellen und Volltexte
Commons
: Die Aktion
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Detaillierte bibliografische Angaben zur Aktion in der Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus
⢠Oliver Pfohlmann: Die Aktion 1911â1932
⢠DIE AKTION, Edition Nautilus, Hamburg, Fortsetzung der Zeitschrift
⢠Egon GĂźnther im Gespräch mit Hartmut Geerken u. a. Ăźber die FrĂźhzeit der âAktionâ, Ăźber Anselm Ruest und andere Personen im Umfeld (Pfemfert, Mynona usw.), in: Jungle World, 2006
⢠Sammlung Die Aktion im Archiv der Akademie der Kßnste, Berlin
Einzelnachweise
cite-note-11. â Franz Pfemfert. Ich setze diese Zeitschrift wider diese Zeit, hg. von Wolfgang Haug, Darmstadt und Neuwied, 1985, S. 21
cite-note-22. â Gerald Raunig: Der Autor als Verräter, in: republicart.net, 10/2004 (als pdf) Vorabdruck aus Gerald Raunig: Kunst und Revolution. KĂźnstlerischer Aktivismus im langen 20. Jahrhundert, Inhaltsverzeichnis Turia + Kant, Wien 2005, ISBN 3-85132-425-0 (Ein Beitrag Ăźber Walter Benjamins Essay Der Autor als Produzent von 1934)
cite-note-33. â Marcel Bois: Eine transnationale Freundschaft im Zeitalter der Extreme. Leo Trotzki und die Pfemferts, in: Jahrbuch fĂźr Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, 14. Jg., 2015, H. 3, S. 98â116.
cite-note-44. â Olaf Kistenmacher: Die Aktion (1911-1932). In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus Band 6: Publikationen. De Gruyter / Saur, Berlin 2013, ISBN 978-3-11-030535-7, S. 9â10
cite-note-55. â Die Aktion Heft 220, Rezension bei derleser.net
cite-note-66. â Diverse: Die Aktion 04Jg 1914. (archive.org [abgerufen am 29. Januar 2021]).